Knochendichtemessung

Gerade im Laufe des Alters ist der Abbau von Knochendichte eine Erkrankung, die immer häufiger festgestellt wird. Die sogenannte Osteoporose kann einen erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität haben und sogar dazu führen, dass es am Ende zu mehr Knochenbrüchen kommt. Entsprechend wichtig ist es, dass man sich mit Maßnahmen für die Vorsorge und eine frühzeitige Diagnostik beschäftigt. Klassischerweise geht es dabei vor allem um die Knochendichtemessung, mit der bereits frühzeitig festgestellt werden kann, ob ein entsprechender Prozess in den eigenen Knochen eingesetzt hat. Inzwischen ist die Knochendichtemessung bei Verdacht eine typische Form der Diagnostik für die Arbeit mit verschiedenen Erkrankungen rund um die Knochen und Gelenke bei Menschen unterschiedlichen Alters. Dabei profitieren die Patienten von erheblichen technischen Fortschritten, die diese Form der Diagnostik immer einfacher und für den Patienten angenehmer machen.

Wie funktioniert die Knochendichtemessung und was soll sie bringen?

Die Osteodensitometrie, der Fachbegriff für die Knochendichtemessung, soll den Mineralgehalt in den menschlichen Knochen ermöglichen. Für diesen Zweck werden verschiedenste Verfahren eingesetzt, die am Ende einen direkten Einblick in die wichtigen Daten über die Knochendichte geben. Je nach Patient und genauem Ziel der Diagnostik kann ein unterschiedliches Verfahren eingesetzt werden. Der entscheidende Punkt dabei ist, dass dieses Verfahren für den Patienten vollkommen schmerzlos und nicht invasiv ist. Bei allen Verfahren für die Diagnostik werden unterschiedliche Formen von schwachen Röntghenstrahlen eingesetzt, die auf bestimmte Knochenbereiche angesetzt werden. Darüber hinaus ist einer der großen Vorteile, dass die Ergebnisse einer solchen Untersuchung in der Regel sofort zur Verfügung stehen. Maßnahmen für die Behandlung können also bereits kurz nach der Diagnose eingeleitet werden.

Generell wird heute oft auf die DXA-Methode (Dual-X-Ray-Absorptiometrie) gesetzt. Diese ist erstaunlich genau und bietet Patienten daher sehr schnelle und detaillierte Informationen über die Dichte ihrer Knochen. Nach dem Abschluss der Diagnostik kann der Arzt anhand der gewonnenen Daten abschätzen, wie hoch das Risiko für Knochenbrüche ist und welche Maßnahmen einzuleiten sind. Darüber hinaus bietet die Diagnostik die Möglichkeit, bereits verschleppte oder niemals behandelte Brüche zu erkennen. Das ist so, weil die Mineralwerte an solchen Stellen besonders deutlich ausfallen und sich von den Mittelwerten unterscheiden würden. Es handelt sich also um eine Diagnostik mit verschiedensten Ansätzen und Zwecken für den Patienten.

Prüfung der Knochendichte – ab wann und wie oft?

Die Probleme mit der Knochendichte steigen spätestens ab dem 50. Lebensjahr deutlich an. In den meisten Fällen sind Frauen stärker davon betroffen als Männer. Es empfiehlt sich also, wenn man bereits früh die Vorsorge für das mögliche Leiden einleitet. Regelmäßige Tests sollten dabei helfen, mit der richtigen Diagnose Problemen vorzubeugen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Es sind aber nicht nur ältere Menschen, die häufiger von abbauender Knochendichte betroffen sind. Auch Patienten mit chronischen Leiden an der Schilddrüse wie auch starke Raucher sind nicht selten von etwaigen Problemen in späteren Jahren betroffen. Einmal im Jahr empfiehlt sich ein solcher Termin.

Da die Leistungen rund um die Diagnostik der Knochendichte nur in manchen Fällen von der Krankenkasse übernommen werden, empfiehlt sich eine entsprechende Beratung mit dem Arzt. Unser professionelles Team bietet bei der Diagnostik ganzheitliche Lösungen bei allen Personen an. Sie erhalten in unseren Räumen eine umfassende Beratung und eine Einarbeitung in die mögliche Diagnostik der Knochendichte. Auf Wunsch führen wir die Behandlung durch und kümmern uns um etwaige andere Ansätze, mit denen Probleme bereits ab der ersten Erkenntnis bekämpft werden können. Lassen Sie sich einen Termin geben und von uns beraten – wir sorgen dafür, dass Sie auch in späteren Jahren gut gegen Knochenbrüche und andere Folgen durch den Abbau der Knochendichte geschützt sind.