Herzlich willkommen auf der Homepage von
Dr. med. Peter-Anton Thelen | Orthopädie Berlin

Orthopädie Berlin Tegel – Ich möchte Sie zusammen mit meinem Team auf den neu gestalteten Internetseiten herzlich begrüßen. Gerne informieren wir Sie über das umfangreiche Angebot an diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten. Ich führe die Praxis bereits seit April 1989 nach Übernahme von meinem Vorgänger Dr. Erich Stegmann. Ich behandle alle Altersklassen und habe die Zulassung für alle gesetzlichen und privaten Krankenkassen. Schwerpunkt meiner Orthopädie Berlin ist die klinische Diagnostik mit der ergänzenden Möglichkeit mittels digitalem Röntgen, MRT der peripheren Gelenke, Ultraschall-Farbdoppler, Knochendichteanalyse (DEXA) und 3D-Wirbelsäulenvermessung weitere Abklärungen direkt in meiner Praxis durchführen zu können.

Therapeutische Schwerpunkte sind die sanfte Chirotherapie und die Akupunktur bei chron. Rückenschmerzen und bei Arthrosen der Kniegelenke. Sehr viel Erfahrung habe ich mit der Anwendung von fokussierter und radialer Stoßwellentherapie. Ziel meiner Praxisphilosophie war und ist es, unter einem Dach hochmoderne Diagnostik und Therapie anzubieten. Kunst ist Leben – Leben ist Kunst, dieses Motto von Wolf Vostell hat mich sehr geprägt, als ich ihm vor vielen Jahren begegnete und einer seiner jüngsten Sammler wurde. Ein Teil dieser Sammlung ist als ständige Ausstellung seit vielen Jahren in den Praxisräumen zu besichtigen. Fühlen Sie sich wohl in der mit Herz, Charme und Kompetenz von meinem qualifizierten Fachpersonal und mir geführten Praxis.

Unser Team

Ich werde bei meiner ärztlichen Tätigkeit unterstützt durch:

 

Frau
Juliane Forbrich

MFA
Medizinische
Fachangestellte

Frau
Regina Berg

MTRA
(medizinisch-technische
Röntgen Assistentin)

dr. thelen

Frau
Lucia Walter

Auszubildende im
2. Ausbildungsjahr
zur MFA

Frau
Sandra Kossatz

Front
Desk
Managerin

Leistungsspektrum

Unsere Praxis bietet Ihnen ein umfangreiches Angebot an diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten. Alles an einem Standort.

Diagnostik

Röntgen

1991 wurde in meiner Praxis eine Röntgeneinrichtung für die konventionelle Skelett- Röntgendiagnostik installiert.

MRT

Seit 1994 werden in meiner Praxis MRT Untersuchungen von peripheren
Gelenken durchgeführt.

Knochenmineral-
gehaltsbestimmung

Seit 1990 wird in meiner Praxis die Knochendichte nach den Richtlinien der WHO durchgeführt.

Ultraschall-Farbdoppler

Seit 1995 ist die Ultraschall-
Farbdoppler Diagnostik Teil meiner orthopädisch-unfallchirurgischen Diagnostik.

Therapie

PMT

Es besteht die Möglichkeit der Behandlung im pulsierenden Magnetfeld.

Lasertherapie

Diese Behandlungsmöglichkeit biete ich ebenfalls an, sie ist jedoch eine IGEL-Leistung.

Ultraschall

Diese Behandlung ist eine Kassenleistung und wird bis zu 8 x pro Fall im Quartal vergütet.

Akupunktur

Die Akupunktur ist wesentlicher Bestandteil meiner ärztlichen Tätigkeit.

Terminvereinbarung

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Galerie

Die Geschichte, wie ich zu einer bescheidenen Kunstsammlung kam.

Die Geschichte, wie ich zu einer bescheidenen Kunstsammlung kam, begann im Februar 1981 auf einem Bahnsteig im Bahnhof Zoologischer Garten in Berlin. Eine Marburger Studienfreundin bat mich, dem polnischen Kunstkritiker Stanislav Urbanski für seinen Zwischenaufenthalt auf dem Rückweg nach Krakau in Berlin Unterkunft zu gewähren.
Stanislav Urbanski und ich verpassten uns jedoch auf dem verabredeten Bahnsteig. Was ich nicht wusste, Stanislav war zur gleichen Zeit mit einer polnischen Konzeptkünstlerin verabredet: Ewa Partum, einer Pionierin feministischer Kunst in Polen und zur polnischen Avantgarde der 60er und 70er Jahre zählend, deren Absicht es war in Berlin Wolf Vostell zu treffen. Kurioserweise fiel mir Ewa Partum auf besagtem Bahnsteig auf.

Zwei Tage später erhielt ich einen Anruf von Stanislav, der die Geschichte aufklärte, und zusammen mit Ewa Partum zu mir in die Mommsenstraße übersiedelte.

Es war damals die Zeit der Solidarnosc in Polen. Deutschland und Berlin waren geteilt und es herrschte noch der Kalte Krieg. Es war nicht leicht für polnische Künstler in den Westen zu reisen. Ewa Partum und Stanislav Urbanski hatten als Künstler und Kunstkritiker Verbindungen zum Westen, insbesondere zur Avantgarde und somit auch zu Wolf Vostell.

Zum Zeitpunkt der Begegnung mit Ewa und Stanislav war ich Assistenzarzt im Universitätsklinikum Westend in der chirurgischen Abteilung und bewohnte eine kaum möblierte 3-Zimmer-Altbauwohnung mit großen freien Wandflächen.

Das deutsch-polnische Kennenlernen fand auf französisch und englisch statt. Ich erfuhr einiges über polnische Avantgarde und Konzeptkunst, auch über die Schwierigkeiten in Polen und im Ausland, als Künstler Anerkennung zu finden. Ewa Partum hatte in Polen die erste Galerie für Konzeptkunst gegründet und diese bis 1977 in Warschau geführt (Galerie Adres). Stanislav besaß gute Kontakte nach Deutschland und kannte Wolf Vostell.

Während meiner Kindheit und Jugend lernte ich durch mein familiäres Umfeld den Genrekünstler Hans Beckers kennen.

Die Klassische Moderne und insbesondere Bauhaus wurden mehr beiläufig vermittelt. Konzeptkunst, Fluxuskunst waren für mich bis 1981 Begriffe, mit denen ich nichts anzufangen wusste.

Stanislav erzählte mit Respekt und großer Bewunderung von dem „berühmten“ Vostell. Vostell war bekannt als einer der Erfinder der Decollage, Initiator vieler Happenings, Mitbegründer von „Fluxus“ sowie einer der ersten Videokünstler.

Ein Besuch bei Vostell in seinem Atelier im Künstlerhaus Bethanien am Mariannenplatz stand an, und ich durfte daran teilnehmen.

So lernte ich Vostell kennen, als er an seinem „Fluxuszug“ arbeitete, der als mobiles Museum in 16 Städten – damals in Westdeutschland- Station machen sollte.

Dieser Atelierbesuch bedeutete für mich ein Eintauchen in eine für mich gänzlich fremde Welt. Bis zu diesem Zeitpunkt gutbürgerlich behütet, spürte ich bei dem Anblick von Vostellkunst, dass eine Incision in meinem Leben stattfinden werde.

Mein Sehen von Kunst empfand ich vollkommen neu, und alles Bisherige verlor an Bedeutung.

Großformatige ausdruckstarke Engelsbilder mit Darstellungen aus der griechischen Mythologie in aggressiven Farben ließen mich innehalten. Hier erlebte ich eine Kunst, die „aufschrie“, die „lange Verborgenes“ sichtbar machte. Auch die Erscheinung von Vostell selbst war beeindruckend.

Erst später verstand ich, dass er mit seiner Kopfbedeckung und Schläfenlocken nach Art der chassidischen Juden gegen den Verdrängungswillen der deutschen Nachkriegszeit protestieren wollte.

Zur Erinnerung bat ich Vostell um zwei Skizzen der „Engelsbilder“ die so zahlreich auf dem Boden im Atelier herumlagen. Damals dachte ich, dieselben hätten für den Künstler keinen Wert mehr, war erschrocken über den Preis, der meine Verhältnisse bei weitem überstieg.

Von diesem Zeitpunkt an war ich der Kunst von Vostell verfallen. Die Begegnungen mit Vostell hatten immer etwas Besonderes. Nie wieder ist mir ein Mensch mit einer derartigen Aura begegnet. Die gemeinsamen Exkursionen in die Kunstgeschichte, angefangen bei Hieronymus Bosch, Diego Rodriguez de Silva Velasquez über Francisco de Goya und Tiziano Vecellio bis hin zu Pablo Picasso, endeten schließlich immer wieder bei Vostell und seinen Bildern oder Aktionen. 1985 verließ ich Berlin und siedelte zunächst nach Stuttgart über und begann meine orthopädische Weiterbildung.

Zu Vostell hielt die Verbindung auch aus der Ferne. 1986 erwarb ich in Straßburg ein großes Bild aus dem Zyklus „Joana la Loca“ (von Kastilien).

Im gleichen Jahr unternahm ich eine Kunstreise durch Spanien mit dem Besuch in Malpartida de Caceres, wo Vostell sein Museum begründet hatte.

1987 kehrte ich über eine Zwischenstation in Freiburg /Brg. nach Berlin zurück, wo ich bei Prof. F. Hofmeister, meinem hoch verehrten Lehrmeister in der Orthopädie, am Rudolf Virchow Krankenhaus meine Facharztausbildung beendete.

Meine Mitassistenten infizierte ich mit Vostellkunst und so kam es, dass wir Prof. F. Hofmeister anlässlich seines 65. Geburtstages mit einer Bronzeskulptur: 2 Beton-Cadillacs in Form der nackten Maja (1987) unsere Verehrung versuchten auszudrücken.

Vostell hatte jetzt sein Atelier am Käuzchen Steig, im ehemaligen Atelier von Arno Breker. Nun schwärmte er von den Möglichkeiten sich endlich entfalten zu können, was die Größe seiner Bildformate anging. Hier hatten wir viele Begegnungen mit Monte Christos und Champagner, und jedes Mal endeten sie mit dem Erwerb eines neuen Bildes.

Es fanden auch viele Besuche in seiner Wohnung in der Giesebrechtstraße statt.

Hier begeisterte seine Frau Mercedes mich mit kulinarischen Hochgenüssen. Auch die Bilder, die ich hier zu sehen bekam, waren vor meiner Sammelleidenschaft nicht sicher. Es ereignete sich, dass ein Bild, das ich schon länger im Visier hatte, mir des Nachts keine Ruhe ließ und ich kurz entschlossen Vostell zu schlafender Stunde anrief und fragte, was es mit dem Bild auf sich habe.

So kam es, dass ich mitten in der Nacht bei Vostells auftauchte und ein großformatiges Objektbild, das mit einem riesigen Knochen versehen und nur mit einem Bettlaken verhüllt war, durch die Straßen von Berlin zu mir in die Mommsenstraße trug.

Joana la Loca 1981 (Wolf Vostell)

Nie hatte ich das Geld ein Bild sofort zu bezahlen. Vostell war von meiner Sammlerleidenschaft und von meiner Wohnung begeistert. Hier sah er die Räume und Wände für seine Bilder.

Jedes neu erworbene Bild wurde gebührend gefeiert. An den Wänden vermehrten sich von Mal zu Mal die Kunstwerke.

1989 führte mich meine berufliche Tätigkeit nach Berlin Tegel. Dort übernahm ich eine orthopädische Praxis. Ein Jahr praktizierte ich noch in der Tradition meines Vorgängers und plante, wie ich diese Räume nach meinen Vorstellungen gestalten könnte.

Herr Flößner aus Freiburg in Breisgau beriet mich in der Umgestaltung der Praxisräume und erhielt den Auftrag für die Inneneinrichtung.

Meinen Vorstellungen nach waren die Raumverhältnisse für eine orthopädische Praxis eher bescheiden und so musste jeder Zentimeter sinnvoll genutzt werden. Zum damaligen Zeitpunkt befanden sich schon zahlreiche Bilder Vostells in meinem Besitz. Einige zeigten auch die Wunden der deutschen Vergangenheit. So hatte ich Vostells „Deutschen Ausblick“ im Martin Gropiusbau verinnerlicht – Blick auf deutsche Geschichte („Topografie des Terror“).

Ich fragte mich: Mute ich mit der Vostellkunst in meiner Praxis den Patienten zu viel zu? Nein! Seit 1990 hängen nun Bilder, überwiegend von Vostell, in den Praxisräumen. Hinzu kamen weitere Objekte.

So machte ich in meiner Freiburger Zeit die Bekanntschaft des 1945 in Wiesbaden geborenen Manfred Dörner. Damals noch Bildhauer, arbeitete er mit Assemblagen von T-Trägern und Blechen.

Für mein Sprechzimmer erhielt er 1989 den Auftrag, einen Schreibtisch zu entwerfen, des Weiteren erwarb ich vier Blechskulpturen.

Luciano Castelli lernte ich kennen, als er noch in Berlin am Moritzplatz sein Atelier hatte. Ich war mehr von seinen plastischen Werken angetan als von seiner Malerei.

Den ersten in der Gießerei Noack gefertigten Bronzeguss der „Ente“ sowie einen Objektteller mit Fundstücken aus der Toskana erwarb ich 1990.

Die Steinbildhauerin Oda Schoeller faszinierte mich mit ihrer Plastik aus Elbsandstein sowie dem Möbiusband aus Labradorstein.

Die überwiegend großformatigen Bilder stammen von Ewa Partum, wie die Textinstallation mit Notenständer 1989 die Hommage an Chopin (Konzeptinstallation)1989 die Hommage an Mozart (Schallplatteninstallation)1990, sowie das Buchobjekt von 1989.

Ewa Partum wurde 1945 in Grodzisk Mazowiecki bei Warschau geboren und lebt heute in Berlin. Der Badische Kunstverein Karlsruhe ermöglichte ihr 2001 unter dem Motto „Gedankenakt ist ein Kunstakt“ eine große Retrospektive über den Zeitraum 1965- 2001.

Ewa Partum Drawing TV 1976. Ein Bild in der Sammlung fällt aus dem Rahmen. Es handelt sich dabei um einen Bizer von 1929. Es stellt die Bahnschranke von Badenweiler dar. Dieses Bild habe ich von meinem Onkel, Prof. Anton Thelen, zum 40. Geburtstag 1990 geschenkt bekommen. Ca. 30 Jahre hing dieses Bild im Lorettokrankenhaus in Freiburg i. Brg. in seinem Sprechzimmer. Wie er zu dem Bild bemerkte, sollte die offene Schranke dem Patienten die Angst nehmen sich zu öffnen. Ein heller Weg führt in einen dunklen ungewissen Hintergrund.

Als Arzt deutete er diesen Weg als Metapher für einen Krankheitsverlauf, den auch ein Mediziner nicht immer verhindern kann. Bei mir in der Praxis zeige ich dieses Bild in Nachbarschaft zu Oda Schoellers Elbsandsteinskulptur.

Diese Steinplastik gibt eine besondere Spannung zum Ausdruck. Einerseits kann der Schlussstein die auseinander drängenden Blöcke zusammenhalten, andererseits kann er als Keil aufgefasst werden, der die Blöcke auseinander treibt.

Meine Ängste, die Patienten würden Anstoß an dieser Art von Kunst nehmen, haben sich nicht bestätigt. Es gab und gibt immer noch Diskussionen über diese nicht ganz einfach zu akzeptierende Kunst. Mit Erich Frieds: „Es ist was es ist“ lässt es sich vielleicht erklären, die Bilder sind nicht schön, aber etwas Wahres ist in ihnen. Viele Patienten sprechen mich an und fragen oder sie schweigen und denken nach.

Das Bild „Mythos Berlin“ erklärte ich zum Logo der Praxis. Vostell entwarf mein Praxisbriefpapier. Später schmückt dieses Bild auch meine Privatrezepte und Visitenkarten. Im Mythos Berlin vergleicht Vostell den Zustand der Stadt mit einer Schildkröte, die auf dem Rücken liegt. Auch heute noch bestätigt es sich, dass es Berlin nicht alleine schafft, wieder auf die Beine zu kommen.

Sie haben nun die Möglichkeit einen virtuellen Rundgang zu wagen und sich die Kunstwerke anzusehen. Stanislav Urbanski verstarb Anfang der 90er Jahre, Vostell am Karfreitag 1998.

Auch nach dem Tod von Vostell wuchs die Sammlung weiter. 2001 erwarb ich von Mercedes Vostell die restlichen Partituren zum „Fluxuszug“.

Vostell würde seine Freude daran haben, dass dieses Ensemble wieder komplett ist.

im Juni 2010 erhielt ich die Bestätigung meiner Sammlerleidenschaft. In meiner Heimatstadt Düren erhielt das altehrwürdige Leopold Hoesch Museum einen Erweiterungsbau nach den Plänen von dem Architekten Peter Kulka. Eine gewagte Fusion von Neobarock und kubistischem Konstruktivismus. Ich finde es ist eine gelungene Komposition und eine Bereicherung für meine Heimatstadt. Die Stiftung von Günther und Carola Peill haben den Erweiterungsbau ermöglicht. Land und Stadt haben sich zusätzlich beteiligt, sodass mit Verzögerung doch am 27.06.2010 die feierliche Eröffnung stattfinden konnte. Mit Frau Dr. Eimert, der Museumsleiterin bis Ende 2009, hatte ich 2008 Kontakt aufgenommen und eine Ausleihe eines großen Teils meiner Vostellsammlung für die Eröffnungsfeier vorvertraglich ausgemacht. Nach damaliger Einschätzung sollte die Eröffnungsfeier am 08.05.2009 stattfinden – am Geburtstag meines Vaters Peter Matthias Thelen.

Ich hätte es sehr begrüßt, wenn mein Vater einen großen Teil meiner Sammlung in einem öffentlichen Rahmen hätte erleben können. Leider kam es durch Verzögerungen im Bauverhaben und seinem Tod am 23.03.2009 nicht mehr zu dieser Begegnung in diesem besonderen Rahmen.

Die Nachfolgerin von Frau Dr. Dorothee Eimert wurde Frau Dr. Renate Goldmann. Eine engagierte, dynamische Museumsfrau. Mit ihr wurde aus dem Vorvertrag für die Vostellausleihe an das Leopold Hoesch Museum ein fester Vertrag. Nach dem zu frühen Tod meiner Mutter im Jahr 1980, bat ich Vostell 1982 in Anlehnung eines Photos, ein Portrait von meiner Mutter zu malen. Dieses Werk schenkte ich meinem Vater. Nach kurzer Zeit bat mich mein Vater, dieses von Vostell verfremdete Bildnis seiner Frau wieder zurückzunehmen, da er damit nicht leben könne. Frau Goldmann erzählte ich diese Geschichte. So wurde der Titel der Ausstellung geboren: „Hommage an Madame Thelen“. Vostell hat auf der Rückseite das Gemälde signiert und mit „Madame Thelen“ betitelt. Die Ausstellung in Düren war ein großer Erfolg, das Portrait meiner Mutter lud im Peill Forum des Leopold Hoesch Museums in Düren zu einer Reise in die Vostellkunst aus verschiedenen Schaffensperioden ein.

Viele Dürener konnten sich noch an meine Mutter erinnern und die Verbindung ihres Namens mit der Kunst von Wolf Vostell führte zu mancher Verwirrung. Vostell hätte seine Freude daran gehabt.

Anfang 2011: Ich erhielt eine Ausleiheanfrage vom Museum am Dom in Würzburg zur Austellung „Der heilige Augenblick – Il Santo Momento“ vom 26.03. bis zum 31.Juli 2011. Die Auswahl fiel auf einen Objekttisch zu dem Happening „Das Frühstück des Leonardo Da Vinci“ realisiert 1988 in den Borsighallen in Berlin Tegel. Vostell saß während des Happenings an diesem Tisch und malte Kreise mit einem Zirkel bestehend aus einem Pinsel und einem Knochen vor jeder der insgesamt 12 Aktionen. Das Happening wurde vom damaligen SFB unterstützt und aufgezeichnet und ausgestrahlt. Ich ging davon aus, dass in Würzburg das Werk von Vostell in Verbindung mit dem existierenden Video gezeigt würde, leider kam es aus mir unverständlichen Gründen nicht dazu. Vostell hätte unter diesen Umständen einer Ausleihe sicher nicht zugestimmt. Ich erfuhr erst nach Eröffnung der Ausstellung von diesem Vorgehen und konnte nicht mehr intervenieren. Der Objekttisch hatte aber einen exponierten Platz in dem wunderbaren Museum. Herzlich,
Peter Anton Thelen.

So finden Sie zu uns

Orthopädie Berlin

Unsere Praxis ist in der Nähe des U Alt-Tegel gelegen und unweit des S-Bhf. Berlin-Tegel.

Alt-Tegel 13, 13507 Berlin

(030) 434 41 10
0176 380 25 72

Dr.Thelen@orthopaedie-info.com

www.orthopaedieberlin.com

Sprechzeiten (alle Kassen)

Mo 8:30 – 13:30, 15:30 – 17:00
Di 8:30 – 13:30
Mi nach Vereinbarung
Do 8:30 – 13:00, 15:30 – 17:00
Fr 8:30 – 13:00
Sa nach Vereinbarung

Einlass ist jeweils um 8:30.